Überblick der Leistungen des Rathauses Wald-Michelbach

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Zweitwohnungssteuer

Die Zweitwohnsitzsteuer ist eine kommunale Aufwandssteuer. Sie wird von der Gemeinde erhoben und betrifft alle Personen, die im Ort eine Wohnung bezogen und diese als Zweitwohnsitz gemeldet haben.
Ihre Rechtmäßigkeit wird durch das Grundgesetz begründet, nach der die Länder "örtliche Verbrauch- und Aufwandsteuer" erheben dürfen. Diese Gesetzgebungskompetenz wurde den Gemeinden übertragen und diese erlassen dann eine sogenannte "Zweitwohnungsteuersatzung".


Der steuerliche Tatbestand ist zweistufig:
1. es muss eine Wohnung vorhanden sein
2. diese muss als Zweitwohnung genutzt werden

Ob die Wohnung gemietet ist oder vom Eigentümer selbst bewohnt wird, spielt dabei keine Rolle.


Berechnung der Steuer
Bemessungsgrundlage:
In der Regel wird die Jahreskaltmiete (in Einzelfällen auch die so genannte Jahresrohmiete bzw. Wohnfläche), zur Berechnung der Steuer herangezogen.
Bei Eigentumswohnungen wird in der Regel die ortsübliche Vergleichsmiete herangezogen.


Steuersatz
Der Steuersatz liegt zwischen 5% und 16% der errechneten Miete.


Gründe für die Einführung
Der Anlass für die Einführung ist die Verteilung der Steuererträge. Es werden nur Personen mit Erstwohnsitz berücksichtigt (z.B. Anteil Schlüsselzuweisung).
Für eine Person mit Nebenwohnsitz erhält die Gemeinde kein Geld, sie hat allerdings gewisse Mehrausgaben (z.B. Anbindung Ferienhäuser an Infrastruktur, Wasser-, Abwasseranschlüsse usw.).

Ergebnis der Einführung
höhere Schlüsselzuweisungen durch Ummeldungen
Löschung von Karteileichen


Hinweis:
In der Gemeinde Wald-Michelbach wird zur Zeit die Zweitwohnungssteuer noch nicht erhoben.





Ansprechpartner
 
Aust, Jürgen